Sind wir die zweite Wahl? Diese Frage stellen uns Eltern selten offen, aber fast alle denken sie. Wir beantworten sie auf dieser Seite mit Zahlen, nicht mit Adjektiven.
Wenn Sie für Ihr Kind gerade zwischen mehreren Wegen entscheiden, dann ist der Rest dieser Seite dafür gemacht, Ihnen den Vergleich abzunehmen. Hier ist warum: Die meisten Schulvergleiche vergleichen die falschen Dinge.
Eine Mutter hat uns am Telefon einmal gefragt, ob wir «eine Schule für Problemkinder» seien. Sie hat sich sofort entschuldigt. Sie musste sich nicht entschuldigen. Es war die ehrlichste Frage des ganzen Gesprächs.
Wenn ein Kind nicht den Regelweg geht, entsteht bei Eltern ein zweiter Gedanke neben der Sorge um das Kind. Es ist der Gedanke daran, was man am Elternabend sagt. Was die Schwägerin denkt. Ob man den falschen Weg wählt, nur weil der richtige gerade nicht offen steht.
Über diesen Gedanken spricht kaum jemand, weil er sich unangemessen anfühlt neben allem anderen. Er ist trotzdem real, und er beeinflusst Entscheidungen über CHF 35’000 stärker als jede Broschüre.
Wir gehen mit ihm anders um als die meisten. Wir versuchen nicht, ihn wegzureden. Wir legen die Zahlen hin und überlassen Ihnen den Schluss.
Wenn Sie drei Angebote nebeneinanderlegen, vergleichen Sie meistens Gebäude, Klassengrössen, Broschüren und Bauchgefühl. Das ist verständlich, weil das die Dinge sind, die man sehen kann. Nur entscheidet keines davon darüber, welche Türen Ihrem Kind in vier Jahren offen stehen.
Darüber entscheidet genau eine Sache: welcher Ausweis am Ende auf dem Tisch liegt.
Und da gibt es in der Schweiz eine harte Trennlinie, die in keiner Broschüre steht. Auf der einen Seite stehen schulinterne Zertifikate, Diplome und Abschlüsse mit Eigennamen. Auf der anderen Seite steht die eidgenössisch anerkannte Maturität. Nur sie öffnet ohne Zusatzprüfung jede Schweizer Universität und die ETH.
Wir nennen das die Ausweis-Frage. Sie ist die einzige Frage, die Sie bei jedem Anbieter zuerst stellen sollten, auch bei uns. Sie lautet: Welchen Ausweis hält mein Kind am Ende in der Hand, und wer stellt ihn aus?
Bei uns lautet die Antwort: die eidgenössische Maturität, ausgestellt nach der Prüfung des Bundes. Nicht von uns. Wir bereiten darauf vor, geprüft wird extern. Das ist unbequemer für uns und besser für Ihr Kind, weil der Ausweis dadurch nirgends erklärungsbedürftig ist.
Wir schreiben hier auch das hin, was gegen uns spricht. Wenn ein anderer Weg für Ihr Kind der bessere ist, erfahren Sie das lieber jetzt als nach vier Monaten.
Kostenlos, hohes Ansehen, vier Jahre. Der beste Weg, wenn Ihr Kind die Aufnahmeprüfung besteht und im Jahrgangs-Takt gut mitkommt. Wir raten in diesem Fall ausdrücklich dazu. Wir schreiben kein Wort gegen die Kantonsschulen. Sie leisten gute Arbeit, sie leisten sie nur für einen anderen Fall als wir.
Die Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene ist für Zürcherinnen und Zürcher kostenlos und verlangt eine Aufnahmeprüfung. Ein sehr guter Weg für alle, die diese Hürde nehmen und ohne Betreuung im Tagesbetrieb auskommen. Ausserkantonal wird es kostenpflichtig.
Je nach Schule um CHF 30’000 pro Jahr, über vier Jahre. Kleine Klassen, gutes Umfeld, viel Betreuung. Der Unterschied zu uns ist nicht die Qualität. Es ist die Dauer und damit der Gesamtbetrag.
CHF 35’000, ein Jahr Vollzeit, derselbe eidgenössisch anerkannte Ausweis. Anspruchsvoller im Tempo, kürzer in der Dauer, ohne Semesterpromotion. Nicht der richtige Weg für jedes Kind, und wir sagen im Gespräch, wenn wir das so sehen.
«Quasi Netflix, nur mit Schulunterricht.» So beschreiben Eltern unser Modell nach dem ersten Gespräch.

Löwenstrasse Zürich, Vollzeit mit Stundenplan und Klasse
«Unser Kind macht die eidgenössische Matura in einem Jahr an einer Privatschule in Zürich.» Das ist der ganze Satz. Er enthält keine Ausrede und keine Erklärung, weil keine nötig ist.
Was in diesem Satz nicht vorkommt, ist die Vorgeschichte. Sie kommt auch im Leben Ihres Kindes bald nicht mehr vor. Auf dem Ausweis steht kein Weg, es steht ein Abschluss. In einer Bewerbung an die Universität wird nicht gefragt, wie lange die Vorbereitung gedauert hat.
Und in der Klasse Ihres Kindes kennt am ersten Schultag niemand die Vorgeschichte der anderen. Das ist kein Zufall, sondern die Folge davon, dass alle hier aus einem anderen Weg kommen. Es gibt keine Gruppe, in die man sich zurückkämpfen müsste.
Uns ist bewusst, dass die Frage nach dem Ansehen mitentscheidet. Wir halten sie für legitim. Wir halten nur die verbreitete Antwort für falsch, dass ein kürzerer Weg ein kleinerer Weg sei.
Auf einer unabhängigen Plattform, auf die wir keinen Zugriff haben, bewerten 19 Ehemalige die Schule mit durchschnittlich 5.3 von 6 Punkten. Wir zitieren im Wortlaut. Wo wir aus Platzgründen gekürzt haben, steht […].
«[…] Anfänglich eine steile Lernkurve. Ich habe die Matura mit sehr guten Noten geschafft und studiere jetzt an der HSG.»
«Am Anfang habe ich gezweifelt, ob die einjährige Matura wirklich etwas für mich ist, doch die Schule hat mich mit dem E-Learning und dem Einsatz der Lehrpersonen überzeugt. Es war ein hartes Jahr, doch dank der Academic kann ich meinen Traum vom Studium erfüllen»
«Die Lehrpersonen sind sehr hilfsbereit und lassen die SchülerInnen nicht einfach ins kalte Wasser fallen, was man öfters an einer öffentlichen Schule sieht. […] Die Einschätzung der Lehrpersonen helfen den Schülern, selbst zu sehen wo sie stehen und was sie verbessern könnten.»
Alle Bewertungen öffentlich einsehbar auf ausbildung-weiterbildung.ch
Der Preis pro Platz erlaubt uns drei Dinge: Klassen klein genug zu halten, dass niemand untergeht. Jede Lektion aufzuzeichnen statt nur Folien hochzuladen. Und die Prüfung zweimal komplett durchzuspielen, bevor sie zählt.
Zum Vergleich: Ein privates Gymnasium in Zürich kostet je nach Schule um CHF 30’000 pro Jahr, über vier Jahre. Bei uns ist es ein Jahr.
Für ein Kind, das die Aufnahmeprüfung besteht und im Jahrgangs-Takt gut mitkommt, ist das staatliche Gymnasium der bessere Weg. Das sagen wir offen, und wir raten in solchen Fällen dazu. Für ein Kind, bei dem dieser Weg nicht offen steht oder nicht gepasst hat, sind wir nicht die zweite Wahl, sondern der andere Weg zum selben Ausweis. Der Unterschied liegt nicht im Abschluss, sondern in der Vorbereitung darauf.
Drei Dinge, die Sie bei jedem Anbieter nachfragen können. Erstens: Führt der Weg zur eidgenössisch anerkannten Maturität oder zu einem hauseigenen Abschluss? Zweitens: Gibt es eine Semesterpromotion, die ein Kind mitten im Jahr aus dem Programm nimmt? Drittens: Ist der Unterricht aufgezeichnet und jederzeit abrufbar, oder gibt es nur Unterlagen? Bei uns lauten die Antworten: eidgenössisch, keine Promotion, jede Lektion aufgezeichnet.
90 bis 95 Prozent unserer Lernenden bestehen, je nach Lehrgang. Diese Zahl gilt für alle, die wir aufnehmen und die den Weg mitgehen. Sie liegt auch deshalb hoch, weil wir im Eignungstest und im Gespräch abraten, wenn wir sehen, dass das Tempo nicht passt. Eine Schule, die jeden nimmt, hat zwangsläufig eine tiefere Quote.
Für den einjährigen Lehrgang gilt eine formale Voraussetzung: Ihr Kind muss im selben Jahr volljährig werden, in dem die zweite Teilprüfung stattfindet. Darüber hinaus entscheiden nicht das Alter, sondern die Grundlagen und die eigene Bereitschaft. Deutsch und Englisch müssen sitzen, in Mathematik brauchen wir Grundkenntnisse. Lücken sind normal und dafür ist der Lernplan da. Bei null fangen wir nicht an, und das sehen wir im Eignungstest, nicht im Geburtsdatum.
Dann greift die Gratisrepetition unter den drei Bedingungen, die auf dieser Seite stehen. Wichtiger ist aber, was vorher passiert: Es gibt keine Semesterpromotion, die Ihr Kind mitten im Jahr hinauswirft. Wenn es in einem Fach hängt, sehen wir das in den Lernentwicklungsgesprächen und arbeiten daran.
Weil eine Zusage, die nach vier Monaten scheitert, niemandem hilft, Ihnen am wenigsten. Im Gespräch prüfen wir, ob dieses Tempo für Ihr Kind realistisch ist. Und Sie prüfen uns. Wenn wir zum Schluss kommen, dass ein anderer Weg besser passt, sagen wir Ihnen das und nennen Ihnen die Alternativen.
Im ersten Teil erzählen Sie, wo Ihr Kind steht: welche Schule, welches Zeugnis, was vorgefallen ist. Im zweiten Teil sagen wir Ihnen, ob wir das Tempo für realistisch halten und welche Fächer die Arbeit machen werden. Im dritten Teil sprechen wir über Kosten, Termine und darüber, ob eine Zusammenarbeit Sinn ergibt. Diesen dritten Teil verschweigen wir nicht, er ist der Grund, warum wir das Gespräch anbieten. Das Gespräch dauert rund 30 Minuten. Wenn wir früher fertig sind, hören wir früher auf.
Von unserer Seite jemand aus der Schulleitung, kein Vertriebsmitarbeiter, und es gibt keine Übergabe an ein zweites Gespräch. Von Ihrer Seite gerne beide Elternteile und Ihr Kind. Es spart die Runde, in der Sie das Gehörte zu Hause weitererzählen müssen, und Ihr Kind hört die Antworten selbst.
Zwei Dinge: das letzte Zeugnis und eine ungefähre Vorstellung davon, was Ihr Kind später machen möchte. Ungefähr reicht. Sie brauchen keine Unterlagen, keine Bewerbung und keine Vorbereitung.
Keine Entscheidung im Gespräch und kein Vertrag, der am selben Tag unterschrieben werden soll. Kein Nachfassen über Wochen: Wenn Sie sich nicht melden, melden wir uns einmal und danach nicht mehr. Und wenn wir merken, dass ein anderer Weg besser passt, sagen wir Ihnen das im Gespräch und nennen Ihnen die Alternativen.
Am Ende haben Sie eine Einschätzung, ob dieser Weg für Ihr Kind realistisch ist und woran es hängen würde. Die bekommen Sie auch dann, wenn wir abraten.
Der Unterschied zwischen den Wegen ist nicht der Ausweis am Ende. Es ist die Frage, welcher Weg zu Ihrem Kind passt und wie lange er dauert.
Option 1: Sie vergleichen weiter Broschüren und entscheiden am Ende nach Bauchgefühl. Option 2: Ein Gespräch, und danach wissen Sie, ob dieser Weg für Ihr Kind realistisch ist und welche Fächer die Arbeit machen.
So läuft es ab: Sie wählen im nächsten Schritt einen Termin, der Ihnen passt, vor Ort an der Löwenstrasse, per Telefon oder per Video. Das Gespräch dauert rund 30 Minuten und Lukas Barwitzki führt es persönlich. Kommen Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Kind und bringen Sie das letzte Zeugnis mit, dann können wir konkret werden statt allgemein.

Termin wählen, reden, und danach wissen Sie, woran Sie sind. Kostenlos und unverbindlich. Fragen vorab an sekretariat@academic-gateway.ch
Löwenstrasse 17, 8001 Zürich, direkt beim HB
P.S. Wenn Sie unsicher sind, ob es passt, buchen Sie das Gespräch und stellen Sie die Frage dort. Das ist genau die Frage, die das Gespräch beantwortet. Und wenn die Antwort Nein lautet, hören Sie sie von uns.
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